Neuaufbau einer Grundig NF20 Endstufe Teil 2

Die zweite NF20 Endstufe wurde komplett überarbeitet und optisch an die neue Serie angeglichen.


Hier die zweite NF20 Endstufe, sie wurde bereits überarbeitet und mit einer zusätzlichen Eingangsstufe ausgestattet was beim Neuaufbau wieder entfällt da die Grundig NF20 sowieso schon eine recht hohe Eingangsempfindlichkeit hat und eine weitere Stufe nur zusätzliches Brummen und Rauschen bringt.

Bei dieser Endstufe hatte der Trafo nur einen Wicklungsschluss und konnte in der Wicklerei repariert werden.

Das zu großen Teilen noch Originale Innenleben, im Gegensatz zur NF1 wurde die NF20 von Grundig noch Handarbeit verdrahtet was in Messergebnissen zu besseren Überschwingverhalten geführt hat.

Das entkernte und gebürstete Chassis.

Das Chassis von Innen, deutlich zu erkennen in der Mitte der gemeinsame Massepunkt.

Der NF20 hat wie bei meinen eigenen Geräten eine schwarze Lackierung und Bambus Holzseitenteile bekommen.

Die Rückansicht, die Originalbohrungen wurden belassen und eine zusätzliche Kufer/Epoxplatte montiert.

Der fertige Mechanische Aufbau, der etwas zerrupfte Trafo hat ein Kupfer/Epoxgehäuse bekommen und wurde zusätzlich vergossen.

Der mechanische Innenausbau ist abgeschlossen, auch hier eine zusätzliche Verkleidung aus Kupfer/Epox, in der Mitte ist die gemeinsame Sternmassepunkt mit den sekundären Übertragerwicklungen verbunden.

Der Trafo ist angeschlossen und der Heizungsgleichrichter verdrahtet, durch die Verwendung von 40A Schottkydioden ist eine Kühlung nicht notwendig.

Das Netzteil ist fertig, die Röhrenheizung verdrahtet, im Gegensatz zum Original wird hier Gleichspannung verwendet, die Schaltung der negativen Gittervorspannung entspricht dem Original, ein  Teil der Gittervorspannung wurde von Grundig mit Kathodenwiderständen erzeugt um einen gleitenden Übergang vom reinen A-Classbetrieb im Ruhezusatnd zu ermöglichen. Im Gegensatz zur Originalschaltung wird die Versorgung und Siebung für jeden Kanal getrennt geführt.

Fertig, das Gerät lief sofort beim ersten Test, die Grundigschaltung ist sehr stabil und nachbausicher. Auch hier wurden zusätzliche Glättungskondensatoren verwendet wobei für eine hohe Impulssicherheit ein direktes anschließen der Übertragerwicklung erreicht wird, im Gegensatz zum Original wurde die Kapazität der MKP Kondensatoren ca. doppelt so hoch gewählt. Der Schalter in der Front ermöglicht das Abschalten der Anodenspannung.

Das Projekt endet hier, bei Fragen einfach mailen.  


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