Der Bausatz

Nach dem das leere Gehäuse zur Verfügung steht konnte ich die Maße auf den ersten Bausatz Prototyp übertragen. Die Original DIN 3 Pol Buchse für den Eingang bleibt wie beim Original erhalten, allerdings wird es parallel dazu die Heute üblichen Chinchbuchsen  auf der Rückseite geben, die Bohrungen für die Übertrager können je nach verwendeten Typ variieren. Der Bausatz wird als kompletter Bausatz mit allen Trafos angeboten oder in Modulform. Folgende Module werden angeboten:

Das Verstärker Modul

Das Netzteil mit der oberen Gehäuseplatte ohne Übertrager

Die Seitenteile, Front und Rückseite nach Kundenwunsch, z.B. mit Bambusholzseitenteilen

Alle Teile lassen sich leicht mit handelsüblichen Lacken lackieren, der komplett Bausatz kann komplett lackiert mit Abdeckungen geliefert werden, mehr dazu dann nach Fertigstellung auf meiner gewerblichen Website.

Hier die ersten Überlegungen zur Verwendung verschiedener Netztrafos, hier eine Variante mit einem Telefunken Schnittbandkerntrafo mit der der Prototyp aufgebaut wird. Es wird eine Variante mit einem normalen Trafo geben wie im Original, allerdings sind diese Trafos teurer, haben einen höheren Stromverbrauch und verursachen eine stärkere Brummeinstreuung. Die dritte Möglichkeit ist ein Ringkerntrafo der wie der Schnittbandkerntrafo als Netzteilmodul angeboten werden mit einer rechteckigen Abdeckung.

Hier das erste Verstärker Modul und die obere Gehäuseplatte mit den neuen Übertragern, diese Gehäuseplatte dient noch als Bohrschablone. Das Verstärkermodul wird immer als Baugruppe geliefert, so ist es möglich Arbeiten am Gehäuse und Lackierarbeiten unabhängig durchzuführen oder das Verstärkermodul für Reparaturen leicht zu wechseln.

Hier der Testaufbau zur Röhrenheizung mit dem Telefunken Schnittbandkerntrafo, die verwendete Wicklung ergibt auf der Gleichspannungsseite eine Spannung von 36V die natürlich zur Verwendung der EL84 zu hoch ist, eine Stepdown Schaltung setzt die Spannung auf 6,3V herunter da das mit einer Effizienz von 90% erfolgt entsteht dabei kaum Verlustleistung und somit kaum Wärme, der größte Vorteil besteht aber darin das neben der EL84 auch PL Röhren eingesetzt werden können da sich die Heizspannung beliebig anpassen lässt, das hat auch Vorteile bei einer flexiblen Wahl des Übertragers.

Natürlich gibt es das Netzteil auch mit einem dem NF20 Trafo baugleichen Trafo, dieses Projekt folgt.

Hier der Vormontierte Trafo mit der fertigen oberen Gehäuseplatte.

Da der Trafo wie ein Platinentrafo aufgebaut ist passt das perfekt.

Das fertige Rohgehäuse

Das lackierte Gehäuse mit montierten Buchsen, Trafos und Elkos, aus Platzgründen verwende ich hier Elkos von Metz.

Der erste Teil des Innenausbaus

Die Verstärkerplatte ist montiert, beim Bausatz ist die Verstärkerplatte natürlich fertig verdrahtet hier beim ersten Mal muss ich es im Gehäuse ausführen um erste Anpassungen durchzuführen.

Die 230V Verdrahtung ist fertig gestellt.

Fertigstellung der Verdrahtung der Röhrenheizung, links unten der Step down Regler, an ihm kann die Heizspannung exakt eingestellt werden, links an der Verstärkerplatte folgt nach dem Regler eine Sanftanlaufschaltung, sie verhindert das helle Aufglühen der Röhren beim Einschalten, sie ist erforderlich weil ein Step down Regler sofort die volle Spannung an der Heizung zur Verfügung stellt die als Kaltleiter dann einen viel zu hohen Anlaufstrom aufnimmt. Dieser Teil entfällt bei der Version mit dem NF20 baugleichen Trafo.

Fertig auch der erste Abschnitt der Anodenspannungsversorgung.

Die Übertrager sind verdrahtet, Abschluss der Verdrahtung des Hochvoltnetzteils und negativen Gitterversorgung. Wie im Original werden die Anodenleitungen der Endröhren direkt durch die Bohrung auf dem kürzesten Weg zu den Übertragern geführt um eine geringe Schwingneigung zu erreichen. Die Lautsprecherleitungen sind anverdrahtet,  gut zu sehen das fast alle Zuleitungen der Verstärkerplatte über die Lötleiste geführt sind, zum Bausatz wird die Verstärkerplatte dann komplett mit genügend langen Anschlusskabel geliefert so das ein offener Testaufbau möglich ist.

Die fertig gestellte Verstärkerplatte, erster Probelauf, das Gerät funktioniert problemlos, es folgen noch einige Anpassungen und die Abdeckungen,

Weiter gehts mit dem Aufbau der Einzelkomponenten, Verstärkerplatte und die beiden Netzteilvarianten.


Die 3. NF20 Stufe

Hier die Bilder der dritten NF20 an der wie bei den meisten momentan erhältlichen Geräten schon einige Modifikationen vorgenommen wurden

allerdings ist die Originalschaltung hier noch erhalten und ein großer Teil der Widerstände vom Grundig Aufbau.

Sie wird mir bis zum Neuaufbau der ersten Stufe und des Bausatzes als Hörvergleich und Referenz dienen.


mailto:  info@roehrensockel.de

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